Es gibt bisher keine vergleichbaren Ansätze, die einen weltweit funktionierenden, digitalen Produktdatenaustausch in der TGA definieren. Für das VDI 3805-Format wird eine Einführung als ISO-Norm angestrebt und es wird in das international genormte IFC Datenmodell (Industry Foundation Classes) integriert.
Die Verwendung ISO-genormter Produktmerkmale vereinfacht nicht nur den digitalen Datenaustausch, sie macht eine standardisierte, internationale Produktdatenbank überhaupt erst möglich. So können in einem VDI-Datensatz alle länderspezifischen Informationen und Anpassungen (in Österreich gibt es z.B. andere Kesselhöhen) mitgespeichert und ausgegeben werden. Gerade auch grenzüberschreitende Projekte können dadurch viel leichter und kostengünstiger umgesetzt werden.
Die IFC-Schnittstelle für VDI 3805-Software stellt einen verlustfreien Datenaustausch zwischen Architekten, Planern und Betreibern von Immobilien während der gesamten Lebenszeit eines Projektes über das weltweit gültige, plattformübergreifende IFC-Format sicher. Vom ersten Entwurf über die Planungs-, Ausführungs- und Betriebsphase bis hin zur Entsorgung wird der Zugriff auf den kompletten Datenpool von Gebäudedaten und Daten der TGA-Komponenten gewährleistet. So können der Datenaustausch über den gesamten Produktlebenszyklus vereinfacht, redundante Datenhaltung vermieden und Produktdaten auch für internationale Märkte ökonomisch zur Verfügung gestellt werden.
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